Ich kann nicht..

diesen (Glaubens)Satz höre ich immer wieder..

IST DAS SO?

Oder sind es die Ansprüche ans Ergebnis? Traut man sich zu wenig zu?

Vergleicht man sich mit anderen, die vermeintlich «besser» sind? Oder gar mit einem Künstler, zum Beispiel mit Picasso?

Kein Problem-auch das kannst du! Und zwar mit Picassowürfeln..

Im Vorfeld habe ich die typischen Picassogesichtsformen/Augen/Nasen und Münder einer Würfelzahl zugeordnet.

Dann geht das Spiel los:

Als erstes schauen wir uns im Spiegel an:

Wie sieht (m)ein Gesicht aus, was braucht es alles?

Aha: ist mein Gesicht rund? Lang? eckig?

Ich habe zwei Augen , eine Nase und einen Mund. Du auch..

Als zweites gucken wir uns Picassogesichter auf Bildern an.

Und was sehen wir? Die Augen müssen nicht zwingend genau gleich sein.. und nicht am gleichen Ort wie wir es gewohnt sind. und man erkennt es gleichwohl.. ein Mund darf durchaus blau sein.. und dabei:

ER WAR EIN BERÜHMTER KÜNSTLER!

Als Erstes malen wir uns einen Rahmen fürs Gesicht..

welche Formen gibt es? ah: rund, viereckig, oval-etc…

Nun geht’s ans Würfeln…

Zuerst die Gesichtsform-

ich würfle eine 5 und das heisst: ich muss  die GesichtsformNummer 5 zeichnen-geht!

Nun folgen im selben Schema Augen, Nase, Mund

(ich habe zwei Augen, habe vier  gewürfelt: ins Gesicht male ich zwei 4 er Augen, eine 2er Nase und einen 4er Mund

  • Schon habe ich ein Gesicht!

Dann geht es zu den Farben- wir haben ja gesehen, Picasso malte einen Mund nicht unbedingt rot…Wir nehmen sechs Farben und vereinbaren zusammen, welche Zahl welche Farbe bedeutet.

Unser Gesicht hat zwei grüne Augen, eine hellgrüne Nase, einen blauen Mund, die Gesichtsfarbe ist orange, der Bildhintergrund hellblau und der Rahmen sonnenblumengelb..

Wow, schön ist es geworden! Wir hängen es grad auf!

Man erkennt klar ein Gesicht..

Ich bin auch ein Künstler!

( und nebenbei habe ich die Zahlen 1 bis6 gefestigt, habe gewürfelt ( Feinmotorik), mich an vereinbarte Regeln gehalten und diverse Begriffe gelernt.)