Seit August 2020 befindet sich der neue Psychomotorikraum im ersten Stock der HPS. Die vielen Hängeelemente, wie die Schaukel, eine Hängematte, ein Kletternnetz, ein Schwungtuch etc. werden von den Kindern und mir sehr gerne und fleissig benutzt.

Beim einen Kind wird die Hängematte oder Schaukel beispielsweise als «Boot», bei einem anderen als «Flugzeug» oder als «UFO» gebraucht. Durch die Bewegungen und das Spiel kommen die Gefühle und Fantasien der Kinder zum Ausdruck. So lässt sich die Wechselwirkung zwischen Wahrnehmen, Fühlen, Denken und dem Körper des Kindes beobachten. Ihre vorhandenen Stärken können gefördert werden und sie können lernen, den eigenen Körper besser wahrzunehmen.

Seit den Herbstferien befindet sich im Raum zudem eine vierteilige Sprossenwand. Die Kinder können klettern und auf die weiche Matte springen. Dies braucht Mut und gibt ihnen Selbstvertrauen. Es können auch verschiedene Rutschelemente montiert werden, wie beispielsweise die blaue Rollrutschbahn auf dem Foto oben. Nach dem vielen Bewegen können die Kinder ihren Körper auch mal in Ruhe spüren. Beispielsweise werden sie mit Sandsäckchen zugedeckt oder ihr Körperumriss wird mit Seilen auf eine Matte gelegt und dann gemeinsam betrachtet.